Leopoldine Ankerl
Tabakarbeiterin, im NS-Widerstand

Geb. als Leopoldine Rohrhofer am 8.8.1902 in Mauternbach, verheiratete Ankerl. Beschäftigte der Austria Tabakwerke in Stein an der Donau. 1922–1934 Mitglied der SDAP, Mitgliedschaft in einer Betriebszelle der KPÖ, für die sie Beiträge leistete, sowie der Roten Hilfe. Wurde wegen Vorbereitung zum Hochverrat vom Oberlandesgericht (OLG) Wien gemeinsam mit Leopoldine Puhl, Marie Malat, Marie Donabauer, Otto Schöps und Anton Hirnschall angeklagt und am 14.12.1942 zu drei Jahren Zuchthaus verurteilt. Sie wurde am 1.2.1943 in die bayrische Strafanstalt Aichach eingeliefert und am 21.12.1943 auf Bewährung entlassen. Leopoldine Ankerl starb 1973 in Krems.

Quelle:
Ilse Korotin (Hg): BiografiA: Lexikon österreichischer Frauen. Wien, u.a. 2016 (Datenbank OLG, DÖW. L.: Brauneis 1974, Dokumentationsarchiv 1987a), ergänzt durch Edith Blaschitz

 

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