Josefine (auch Josefa) Mazza
Stickerin, Gemeinderätin

Josefine Mazza mit anderen sozialdemokratischen Funktionären, 1924 (sitzend, 2. von rechts, aus: Franz Fux: Der Aufstieg einer Klasse. Geschichte der Arbeiterbewegung des Bezirkes Krems. Wien 1990, S. VI)

Zog mit der Familie von Herzogenburg nach Krems, Mutter von Leopoldine Puhl. Stickerin. Sie war lange die Familienernährerin, während ihr Ehemann zu Hause war. Im Oktober 1919 kam sie  als Sozialdemokratin in den Kremser Gemeinderat nachdem Josef Kramer sein Amt aus gesundheitlichen Gründen niedergelegt hatte (zuständig für: Ausschuss für Sicherheitswesen, Ausschuss für Sanitätsfragen, Ausschuss für Wirtschaftssachen). Damit gehörte sie neben den Sozialdemokratinnen Marie Rausch, Ottilie Matula und der christlich-sozialen Anna Holzer zu den ersten Kremser Gemeinderätinnen der Ersten Republik. Sie wurde während der Februaraufstände 1934 verhaftet und erlitt einen Schlaganfall im Gefängnis. Gestorben 1950 in Krems.
(Edith Blaschitz)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Quellen:
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Josefine Mazza
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