Hermine Tintara
Ordensfrau, Lehrerin, unterstützte jüdische Verfolgte

Geb. Mödling, NÖ, 20.7.1887, gest. Wien, 7.11.1949.
Ausbildungen: H.T. legte am 2. Juli 1908 die Lehrerinnenprüfung ab und studierte zwei Semester an der Prager Universität, wo sie die Turnprüfung ablegte.
Laufbahn: Am 2. Februar 1914 tritt sie in das Institut der Englischen Fräulein ein. Am 19. März 1917 erster Profess, am 22. August 1923 zweiter Profess. Bis 1919 war sie Turnlehrerin an der Bürgerschule in St. Pölten. 1934 war sie Direktorin einer Volks- und Hauptschule in Wien. Vom 1. Dezember bis Mitte 1941 fungierte sie als Büroleiterin der Erzbischöflichen Hilfsstelle für nichtarische Katholiken. Sie war eine von insgesamt sechs hauptamtlich beschäftigten Mitarbeiterinnen der Hilfsstelle. Nach dieser Tätigkeit wirkte sie als Seelsorgehelferin in Wien. 1945 übernahm sie die Leitung der Volks- und Hauptschule in Krems. Am 7. November 1949 stirbt sie in Wien und wird am 10.11.1949 in Krems begraben.

Entnommen:
BiografiA (Hg. Ilse Korotin): Lexikon österreichischer Frauen. Wien, u.a. 2016 (DAW, Nachlass Born. L.: Kronthaler 2004).

Hermine Tintara
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