Hermine Tintara
Ordensfrau, Lehrerin, unterstützte jüdische Verfolgte

Geboren  am 20.7.1887 in Mödling.  Sie legte 1908 die Lehrerinnenprüfung ab und studierte zwei Semester an der Prager Universität, wo sie die Turnprüfung ablegte.
1914 trat sie in das Institut der Englischen Fräulein ein. Bis 1919 war sie Turnlehrerin an der Bürgerschule in St. Pölten. 1934 war sie Direktorin einer Volks- und Hauptschule in Wien. Vom 1. Dezember bis Mitte 1941 fungierte sie als Büroleiterin der Erzbischöflichen Hilfsstelle für nichtarische Katholiken. Sie war eine von insgesamt sechs hauptamtlich beschäftigten Mitarbeiterinnen der Hilfsstelle. Nach dieser Tätigkeit wirkte sie als Seelsorgehelferin in Wien. 1945 übernahm sie die Leitung der Volks- und Hauptschule in Krems. Hermine Tintara starb am 7. 11.1949 in Wien und wurde in Krems begraben.

Entnommen:
Ilse Korotin (Hg): BiografiA: Lexikon österreichischer Frauen. Wien, u.a. 2016 (DAW, Nachlass Born. L.: Kronthaler 2004).

Hermine Tintara
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