Spuren im öffentlichen Raum von Krems: Margarethenstraße, Straße in der Kremser Altstadt, die vom Pfarrplatz zum Hohen Markt führt

Zur Straßenbenennung:

„Benannt wurde die Straße 1879 nach der letzten Herzogin aus dem Hause Babenberg. Nach dem Tode des Babenbergers Friedrich II. bewarb sich Ottokar von Böhmen um die Ostmark. Um seine Ansprüche zu sichern, heiratete er Margarete, die Schwester Friedrichs. … Nach kurzer Zeit (18.10.1261) schickte er sie nach Krems, wo sie ihre letzten Lebensjahre verbrachte. Sie starb 1267; ihren Leichnam brachte man wunschgemäß nach Lilienfeld, einer Stiftung ihres Vaters. Die Babenbergerin soll vielleicht im Haus Margarethenstraße Nr. 9 gewohnt haben.“1

Biografisches:

Geb. um 1210

Gest. 29. Oktober 1266 auf der Burg Krumau am Kamp

Weiterführende Links und Publikationen:

https://de.wikipedia.org/wiki/Margarete_von_Babenberg

https://www.stauferstelen.net/texts/klammerheinrich-penth.pdf

Quellen:

1 FRÜHWIRTH: Krems Straßen und Plätze – ihre Geschichte und Herkunft. Krems, 2004. (S. 95 f)

Bildnachweis Titelbild:

Bauer Karl, https://de.wikipedia.org/wiki/Datei:Margaretengasse_9.JPG, Am verwendeten Foto wurden keine Änderungen vorgenommen.

Margarete von Babenberg